Gesellschaft für bedrohte Völker e.V.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) setzt sich für verfolgte und bedrohte ethnische und religiöse Minderheiten, Nationalitäten und Ureinwohnergemeinschaften ein. Wir ergreifen Partei für die Opfer von Verbrechen gegen die Menschlichkeit, nennen die Täter und ihre Helfershelfer schonungslos beim Namen. Auch wenn aus Opfern später Täter werden, schweigen wir nicht. Denn wir stehen zu unserer Leitlinie "Auf keinem Auge blind".

Eine Stimme für die Opfer
Diese ideologisch und parteipolitisch unabhängige Menschenrechtsarbeit für Tibeter, Molukker, Adivasi, Kurden, Yeziden, assyro-chaldäische Christen, Bahaii, Süd- und Westsudanesen, Sahauris, Aceh, Yanomami, Navajo, Aborigines, Tschetschenen, Itelmenen, Bosnier, Sorben, Sinti und Roma und viele andere bedrohte Volksgruppen auf allen Kontinenten haben auch die Vereinten Nationen anerkannt. Sie haben der GfbV Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat verliehen. Damit haben wir vor UN-Gremien Rederecht und können die Stimme für verschiedene Minderheiten erheben. Beim Europarat hat die GfbV mitwirkenden Status.

Geschichte und Strukturen
Die GfbV hat ihre Wurzeln in der "Aktion Biafra-Hilfe". Diese Bürgerinitiative gegen den Völkermord in Biafra, dem heutigen Nigeria, wurde 1968 von Tilman Zülch und Klaus Guercke in Hamburg gegründet. Daraus entstand 1970 die GfbV. Heute ist Göttingen Sitz unseres Bundesbüros. Unsere Menschenrechtsorganisation ist mit Sektionen auch in Österreich, der Schweiz, Südtirol/ Italien, Luxemburg, Bosnien-Herzegowina und Chile vertreten und hat Repräsentanten in London und New York. Ein GfbV-Büro in Irakisch-Kurdistan ist im Aufbau. Sie alle sind in der GfbV International mit Sitz in Luxemburg zusammengeschlossen.

http://www.gfbv.de/index.php

 




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